Yvelle Boris Alexander Gabriel
Yvelle Boris Alexander Gabriel (* 19. Januar ´1969 in Mainz) ist ein deutscher Glaskünstler, bildender Künstler, Grafiker und Performancekünstler. Sein Fokus liegt auf Glaskonzeptionen für neue Kapellen, Kirchenräume, meditative Räume, Kliniken, Hospize und öffentliche Bauten. Seit 2016 ist er zudem künstlerischer Berater für „Healing Supportive Design“ in der „Healing Architecture“ und entwickelt u.a. Kunstkonzeptionen im Innen- und Außenbereich von Funktional- und Sakralbauten. Nach Aufenthaltsjahren in Lanzarote, Neuseeland und der Vulkaneifel lebt Gabriel aktuell mit seiner Familie in einer Hofreite an der Lahn und pendelt zwischen zwischen seinen Ateliers in Ramla/Israel, seiner Geburtsstadt Mainz sowie den Derix Glaswerkstätten in Taunusstein. Ein besonderes Anliegen des Künstlers, das sich in seinem Werk niederschlägt, ist interreligiöser Dialog und Versöhnung zwischen den Religionen. So arbeitete Gabriel intensiv von 2011 bis 2018 an der Verwirklichung einer deutsch-israelischen und vor allem christlich-jüdischen Versöhnungskunst, einem konzeptionell sakralen Gesamtkunstwerk im heiligen Land, das im Jahre 2018 mit 20 Rabbinern sowie einem bundesweiten Fernsehbeitrag des ZDF Heute-Journals eingeweiht wurde .Die größte Friedhofsgesellschaft von Israel hat Gabriel für das Jahr 2019 beauftragt, zehn überdimensionale Lichtsphären als mystische Kunstobjekte für den größten Untergrundfriedhof der Welt zu gestalten.

Lichtsphären von

Die Kunstkonzeption der Lichtsphären baut prinzipiell auf einer mehrdimensionalen Weiterentwicklung der platonischen Körper auf, einer dreidimensionalen Darstellung und Weiterentwicklung aus dem Dodekaeder, der essentiell aus zwölf Fünfecken besteht. Dieser weist in der Zahlenmystik der Kabbala vor allem auch die Zuordnung zum 5. Element des „Äthers“ auf - der Quintessenz aller vier Elemente. Im vierdimensionalen Raum entspricht dieser dreidimensionale platonische Körper einem vierdimensionalen 4-Polytope - in Form eines 120-Zellers (Hekatonikosachor). Um diese für uns nicht sichtbare, höhere Dimension räumlich zu simulieren, erschuf Gabriel zwei ineinander verbundene Kugelsphären aus Leichtmetall und Glas zu einer mystischen Gesamtkomposition aus Licht und Farbe, die für ihn mit ihrer fast überirdischen Anmutung sinnbildlich die Aura und Lichtkraft der Sonne - der Fackel des ewigen Lebens - in die dunklen Katakomben bringen soll. Denn für das Judentum sind alle Körper kostbare Hüllen von heiligen Seelen: Sie müssen nach ihrem Tod in einem ehrbaren Zustand aufbewahrt werden. Sinnbildlich für die Ewigkeit. Begleitet nunmehr auch die Kunst von Gabriel die Toten im Heiligen Land. Tief unter der Erde. In den „Heiligen Hallen des ewigen Lebens“.

„My work is to emphasize the intimate interaction of light, form and space in architecture – to compose and orchestrate the boundaries between inside and outside of our visual world – through the sensory impression of my art.“ 

G a b r i e l

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